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Ratenkredite: Was sollten Sie unbedingt wissen

Ratenkredite tauchen heute in vielen unterschiedlichen Bereichen auf. Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass sie mit einer Konsumfinanzierung streng genommen Kredite abschließen. Dabei ist es für die eigene Sicherheit und das Erkennen von Einsparpotenzialen wichtig, auch hier einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.


Ratenkredite gehören heute zu den am meisten genutzten Finanzierungsformen, die von Verbrauchern in Anspruch genommen werden. Darunter fallen nicht nur Kredite, die von Banken direkt am Schalter vergeben werden. Auch Finanzierungen, wie sie zum Beispiel beim Autokauf oder dem Kauf auf Raten üblich sind, fallen streng genommen unter die Rubrik Ratenkredit. Damit sind Ratenkredite heute Finanzierungsinstrumente, die einen erheblichen Teil des wirtschaftlichen Kreislaufs überhaupt erst möglich machen.

Kredite im Alltag

Wer sich mit dem Gedanken an die Anschaffung einer neuen Küchenzeile oder eines neuen PC trägt, ist sicher froh, die finanzielle Belastung in kleine Raten aufteilen zu können. Schließlich werden auch größere Summen so finanzierbar, ohne lange sparen zu müssen. Ein wesentliches Merkmal der Ratenkredite fällt angesichts bunter Schaufenster aber schnell unter den Tisch – sie kosten Geld. Für die Ausreichung der Kredite verlangen die Kreditgeber Geld, in Form der Zinsen. Der Nominalzins umfasst die Kosten für das Darlehen, ist allerdings nicht endgültige Preis. Letzterer wird durch den Effektivzins der Kredite ausgedrückt.

Ratenkredite: Laufzeit und Bedingungen


In der Regel handelt es sich bei Ratenfinanzierungen um Kredite, die über einen Zeitraum von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren ausgereicht werden. Wie lange die Tilgung der Ratenkredite in Anspruch nimmt, hängt von den finanziellen Möglichkeiten des Schuldners ab. Wer nur kleine Raten zurückzahlen kann, muss die Darlehensschuld über einen längeren Zeitraum abtragen.

Wer als Verbraucher einen Ratenkredit in Anspruch nehmen will, muss im Regelfall einige Bedingungen erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass die Ausreichung der Kredite an ein vorhandenes Einkommen geknüpft ist. Darüber hinaus werden bei kleineren Beträgen kaum Sicherheiten verlangt. Steigt die Summe der Kredite, kann sich diese Situation aber ändern.

Sicherung von Ratenkrediten

Als Sicherheit für den Kreditgeber der Ratenkredite kommen unterschiedliche Optionen in Betracht. Einerseits kann er über eine Pfändung des Arbeitslohns seine Ansprüche bei Leistungsstörungen geltend machen. Darüber hinaus kann der Schuldner auch Rechte an Kapitallebensversicherungen oder vergleichbaren Produkten abtreten. In diesen Bereich gehört übrigens die Restschuldversicherung, welche in vielen Fällen zusammen mit Darlehen angeboten wird. Sie springt ein, falls es zu einem Zahlungsausfall kommen sollte. Parallel können aber auch Sachwerte oder Bürgschaften als Sicherheit für Ratenkredite hinterlegt werden.

Typen der Ratenkredite

Die Umsetzung der Kredite kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Am bekanntesten ist das Annuitätendarlehen. Hier wird über die Laufzeit der Kredite eine gleichbleibende Rate getilgt. Anfangs ist die Tilgungsleistung klein, nimmt aber mit der Zeit zu. Das Tilgungsdarlehen als Variante der Ratenkredite geht den umgekehrten Weg: Die Tilgungsleistung bleibt konstant, es ändert sich aber die jeweilige Rate um den Zinsfuß.